Geschichte

Der Name Hönningen weist auf eine fränkische Siedlung hin. Es wurde früher Hunighofen genannt.

Schon seit der Mitte des 7. Jahrhunderts ist die Metzer Abtei St. Arnulf in Hönningen begütert. Das mundartliche „Hünge“ hat hier seinen Ursprung. Im Jahre 1084 tritt die Abtei St. Arnulf ihren Besitz in Hönningen an das Stift St. Kunibert in Köln ab. Aus diesem Grunde ist auch der hl. Kunibert der Kirchenpatron der Pfarrei Hönningen. Der Liber valoris nennt Hönningen 1316 als Pfarrei Hönningen.

Die Rechte in Hönningen gehen 1494 an die Johanniter-Kommende in Adenau, die bereits seit 1291 in Hönningen begütert waren. Über 300 Jahre gehörte Hönningen mit seinen Filialen Dümpelfeld, Niederadenau und Liers dem Johanniterorden. Der Erweiterungsbau der Kirche wurde 1896 eingeweiht. Auf dem Schlussstein der Kirche befindet sich neben dem Johanniterkreuz das Wappen derer von Orsbeck, die als Herren von der Wensburg auch Grundherren von Hönningen waren.

Herrschaftlich gehörte Hönningen bis 1246 zur Grafschaft Are; seit dieser Zeit zum kurkölnischen Amt Altenahr, in dem es eine eigene Vogtei war. 1816 kam Hönningen zur Bürgermeisterei Brück im Kreis Adenau. Seit 1923 gehörte es zum Amt Altenahr. 1972 fusionierten die Orte Hönningen und Liers zur Ortsgemeinde Hönningen.

Am 1. März 1972 schlossen sich die Gemeinden Hönningen (741 Einwohner) und Liers (196 Einwohner) zur Gemeinde Hönningen zusammen