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Der Skulpturenweg
Seite 1 Seite 2 Seite 3 Entstehung
Jakobsmuschel

Die Jakobsmuschel ist das Erkennungszeichen der Pilger, die nach Santiago de Compostela unterwegs sind. Dort wird der hl. Jakobus seit dem 9. Jahrhundert verehrt. Ursprünglich führte man die Muschel wohl als Trinkgefäß mit, heutzutage wird sie außen an der Kleidung getragen.

Pilger aus unserem Dorf, die nach Santiago starten, schlagen diesen Weg entlang der Ahr ein, der sie weiter führt bis nach Trier, durch Frankreich und schließlich nach Spanien.

In Hönningen hat das Pilgern eine lange Tradition. Im Jahre 1811 wurde die Jodokusbruderschaft gegründet. Seitdem findet alljährlich am ersten Samstag im Oktober eine Fußwallfahrt nach St. Jost bei Langenfeld statt, wo der hl. Jodokus verehrt wird.

Die Mitglieder der St. Matthias Bruderschaft Waldorf beenden seit 1807 die erste Etappe ihres Pilgerweges in unserem Ort, wo sie bei Gastfamilien Herberge finden. Der Weg führt sie am nächsten Morgen weiter, an diesem Stein vorbei, quer durch die Eifel bis nach Trier zum Grab des Apostels Matthias.

Ebenso wird jährlich dieser Weg von Pilgern der Kardorfer Bruderschaft beschritten, die zum Gnadenbild der Muttergottes in der Wallfahrtskirche Barweiler unterwegs sind.

So steht diese Skulptur für alle Pilger, die aus eigener Kraft, zu Fuß, per Rad oder zu Pferde einen Pilgerweg einschlagen.


Wohl den Menschen, die Pilgerwege in ihrem Herzen tragen.

Psalm 84,6

Fröhliche Kindergesichter

Wissen Sie, was ein Wibbelstätz ist?

Dieser Begriff, nach dem der Kindergarten in Trägerschaft der Ortsgemeinde Hönningen benannt ist, stammt aus dem regionalen Dialekt. „Wibbele“ ist zu übersetzten mit: sich unruhig hin und her bewegen. „Stätz“ steht für Schwanz. „Wibbele, wie dat klitzekleen Stätzje von de Jeeß“ heißt: sich schnell hin- und herbewegen wie das kleine Schwänzchen der Ziege. Eine derart „wibbelich“ Person heißt im Dorf auch „Wibbelstätz“

Kinder bewegen sich viel und gerne. Durch Bewegung und mit Bewegung lernen sie; erfahren die Welt. Bewegung ist für sie ein elementares Grundbedürfnis. Kinder können auch uns Erwachsene bewegen, unseren Körper, unseren Geist und unser Herz.

Nach einer Idee der Kindergartenkinder lachen Ihnen auf der Skulptur nun viele fröhliche Wibbelstätzgesichter entgegen. Im Hönninger Kindergarten haben die Kinder nämlich allen Grund zum Lachen. Hier können sie eine glückliche und behütete Kindheit mit viel Raum für Bewegung und Entwicklung verbringen. Kinder können sich in Hönningen wohlfühlen. Es gibt ein reges Vereinsleben, mit intensiver Kinder- und Jugendarbeit, ein großes Spiel- und Sportgelände zum Tollen und Toben, einen Jugendraum mit Angeboten für Kinder und Jugendliche. Kinder spielen in Hönningen eine Rolle.

Lanz Bulldog

1921 revolutionierte Heinrich Lanz mit seinem ersten Schwerölschlepper die gesamte Landwirtschaft. Die Glühkopf Traktoren übernahmen die schwere Arbeit auf den Feldern. In Hönningen dauerte es bis Ende der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis der erste Einachs-Schlepper der Firma Holder ins Dorf kam. Der erste Traktor war ein 12 PS Hanomag. Da in Hönningen die Landwirtschaft mehr und mehr zurück ging, wurden auch die meisten Schlepper wieder verkauft.

Mit den steigenden Energiepreisen und dem stark wachsenden Interesse an Oldtimern stieg die Zahl der Schlepper in Hönningen und Liers auf eine nie gekannte Höhe an. Es geht in vielen Fällen um ein Gefährt, um Holz aus dem Wald nach Hause zu fahren. Andererseits gibt es die „Ahr-Glühköpp“, eine Interessensgemeinschaft an alten Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten. Für die Mitglieder gibt es nichts Schöneres, als einen Lanz mit Glühkopf andrehen zu dürfen.

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