Geschichte

Hönningen und Liers standen unter der Hoheit der Grafen von Are, nach 1246 der Erzbischöfe bzw. Kurfürsten von Köln. Während jedoch Liers, das 1265 als „Lesere“ erstmals urkundlich genannt wird, zum Eigenbesitz der Grafen von Are gehörte und unter kölnischer Herrschaft bis 1794 einen eigenen Dingstuhl (Gerichtsbezirk) im Amt Altenahr bildete, besaß in Hönningen das Stift St. Kunibert, später die Johanniterkommende Adenau, die Grundherrschaft und daher eigene Gerichtsbarkeit.